marilena raufeisen

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Marilena Raufeisen (*1992) bricht mit ihren Arbeiten oft den klassischen Ausstellungskontext auf. Sie verändert Wahrnehmungs- und Handlungsmuster, übertritt Kunstkonzepte und hinterfragt soziale Beziehungen und Normen. Ihre Arbeit ist durch eine intensive Analyse der Umgebung gekennzeichnet, sowohl des Greifbaren als auch des Emotionalen. Interaktion mit Anderen, Reaktionen, Diskussion und Situationen beeinflussen ihre Denk- und Arbeitsprozesse. Die Methodik umfasst Recherche, Feldforschung, Beobachtung und Interviews. Marilena Raufeisen arbeitet ohne festes Medium, vielmehr entstehen die meisten ihrer Arbeiten aus einer langfristigen Auseinandersetzung mit vorhandenen Materialien und Erweiterungen/Entgegensetzungen zu diesen, die als Konstellation von Installationen, Videos, Fotografien, Aktionen, Ton- oder Textarbeiten sichtbar gemacht werden. Dabei sollen Denkanstoß und Teilhabe erzeugt werden. Betrachter*innen werden oftmals als Teil der Arbeit verstanden. Kontextbezüge und Kollaboration sind integrale Bestandteile ihrer Arbeit als Künstlerin. Ihrer Arbeitsweise sind Kommunikation, Kollaboration und Vermittlung immanent, denn Kunst ist kein unvergängliches, für ewige Zeiten festgelegtes Schema, sondern sollte als Erfahrungsraum verstanden werden, der mit kulturellen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und/oder politischen Feldern vernetzt ist. Die daraus resultierenden Möglichkeiten, ihre Dynamik und die damit verbundene soziale Verantwortung spielen eine entscheidende Rolle.